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Anthony Gordon wechselt von Newcastle United zum FC Barcelona

07.06.2026 (mp) Der FC Barcelona hat sich mit Newcastle United auf die Verpflichtung des englischen Nationalspielers Anthony Gordon geeinigt. Die Ablösesumme soll nach übereinstimmenden Medienberichten 80 Millionen Euro betragen. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass sich beide Vereine in fortgeschrittenen Verhandlungen befanden. Der 25-jährige Offensivspieler hat die letzten Formalitäten seines Wechsels erledigt, bevor er mit der englischen Nationalmannschaft zu einem Trainingslager in die USA gereist ist. Newcastles Geschäftsführer David Hopkinson hatte bereits im März betont, dass der Verein Spieler nur zu den eigenen Bedingungen abgeben werde. Aufgrund von Gordons langfristigem Vertrag, der noch bis 2030 lief, befand sich Newcastle in einer starken Verhandlungsposition und konnte eine entsprechend hohe Ablösesumme verlangen.

Anthony Gordon war 2023 für eine Ablöse von ca. 45,5 Millionen Euro vom FC Everton nach Newcastle gewechselt. Er absolvierte insgesamt 152 Pflichtspiele und erzielte 39 Tore und gab 28 Torvorlagen für Newcastle United. Zudem war er ein Schlüsselspieler für den Gewinn des englischen Pokals im Jahr 2025 – damals der erste Titel seit 70 Jahren.

Für die „Magpies“ aus Newcastle kommt der Transfer zu einem wichtigen Zeitpunkt. Nach einer enttäuschenden Saison, die der Club lediglich auf dem 12. Platz der Premier League abschloss, muss der Kader im Sommer umfassend umgebaut werden. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Gordon sollen dabei helfen, neue Spieler zu verpflichten. Allerdings wird nicht die gesamte Ablösesumme in Newcastle verbleiben. Der FC Everton, bei dem Gordon ausgebildet wurde, besitzt eine Weiterverkaufsbeteiligung. Die „Toffees“ erhalten 15 Prozent des Gewinns, den Newcastle beim Verkauf des Spielers erzielt.

Auch Bayern München hatte sich intensiv um Gordon bemüht und offizielle Gespräche mit Newcastle geführt. Allerdings lagen die Vorstellungen beider Klubs hinsichtlich der Ablösesumme weit auseinander. Barcelona konnte schließlich ein Angebot vorlegen, das den Erwartungen der Engländer entsprach.

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